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29 Jahre Partnervermittlung, Partnersuche, Partneragentur
Lebenspartner aus Brasilien:
Geben ist seliger denn NehmenGleichberechtigung ist nicht immer gut. In der Beziehung erhöht sie das Risiko von Herzinfarkten und kann sogar die Lebenserwartung beider Partner senken. Eine aktuelle Studie zeigt: Frauen profitieren eher vom Geben und Männer mehr vom Nehmen. Dass feste Partnerschaften gesund halten, ist schon länger bekannt. So leben verheiratete Männer in westlichen Industrienationen etwa acht Jahre länger, im Folgejahr eines Herzinfarkts haben sie doppelt so hohe Überlebenschancen wie ihre ledigen Geschlechtsgenossen. Bei den Frauen sieht die Situation, wenn auch moderater, ähnlich aus. Weniger geklärt war bisher jedoch, in welchem Rollenverhältnis die beiden Geschlechter stehen müssen, damit die Beziehung als Gesundbrunnen wirkt. Ein Forscherteam unter Leitung des Instituts of Occupational Health in Helsinki befragte daher insgesamt 753 Berufstätige, ob sie ihren Partnern mehr oder weniger Unterstützung gewährten, als sie selbst von ihnen bekamen. Wobei sowohl alltägliche Dinge wie der Spüldienst als auch romantische Höhepunkte wie das Frühstück am Bett den Unterstützungen zugerechnet wurden. Der Gesundheitszustand der Befragten wurde durch ihre krankheitsbedingten Fehlzeiten bestimmt. Das Ergebnis bestätigte zumindest bei den Männern die Erwartungen: Sofern sie reichlich Unterstützung bekamen und nur wenig davon zurückgaben, sank die Zahl ihrer Krankheitstage um etwa 40 Prozent. Fühlten sie sich jedoch vom Partner allein gelassen, ging es mit der Zahl ihrer Krankmeldungen steil nach oben. Eine deutliche Bestätigung für die gängige These, wonach soziale Zuwendung und Unterstützung gesund hält. Bei den Frauen sieht es anders aus. Denn wer hier reichlich Unterstützung vom Partner im Rücken hatte, zeigte nicht etwa weniger, sondern 50 Prozent mehr krankheitsbedingte Fehlzeiten. Umgekehrt waren Frauen umso gesünder, je mehr sie sich als „Support-Provider“ und nicht als „Support-Empfänger“ in ihrer Beziehung empfanden. Ein Ergebnis, das auch die finnischen Wissenschaftler überraschte, „denn wir hatten eigentlich erwartet, dass die Partner von einer ausgeglichenen Balance von Nehmen und Geben profitieren würden“, erklärt Studienleiter Ari Väänänen. Nichtsdestoweniger kann man noch nachvollziehen, dass ein Mehr von partnerschaftlicher Unterstützung gut für die Gesundheit sei. Dass Frauen mehr vom Geben als vom Nehmen profitieren, erscheint paradox. Dieses Paradox löst sich jedoch beim Betrachten der sozialen Hintergründe. In westlichen Gesellschaften hat es nämlich Tradition, den Frauen die Rolle des Support-Providers auf den Leib zu schreiben. „Es steigert ihren Wert und ihr Ansehen“, so Väänänen, „wenn sie mehr Unterstützung und Beistand leisten, als sie selbst bekommen.“ Solch ein defensives und uneigennütziges Verhalten entspricht den Erwartungen, die von der Gesellschaft an sie gestellt werden. Und dass sich das Gefühl, den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden, positiv auf die Gesundheit auswirkt, ist in der Psychosomatik schon länger bekannt. Von daher darf es nicht wundern, wenn Frauen vom Geben-ist-seliger-denn-Nehmen-Prinzip profitieren. Demgegenüber ist die Sozialisation der Männer auf Durchsetzungsvermögen und Gewinnstreben ausgerichtet. Es stärkt also nicht unbedingt ihr Selbstwertgefühl und damit auch nicht unbedingt ihre Gesundheit, wenn sie abgeben und Hilfe gewähren. Chauvinistische Zyniker könnten nun natürlich argumentieren, dass es demnach für Frauen schon allein aus medizinischen Gründen ratsam sei, ihr Leben ganz dem Mann zu opfern. Tatsache ist: Die Ergebnisse der Studie könnten auch so interpretiert werden, dass gesunde Frauen, gerade weil sie eben so gesund sind, genügend Kraft haben, reichlich Support-Energien in ihre Partnerschaft zu investieren. Männer wären also einfach zu schwach zum Geben. Es wäre also durchaus möglich, dass nicht der aufopfernde Lebensstil der Frauen zur Gesundheit beigetragen, sondern umgekehrt ihre robuste Gesundheit zu einem aufopfernden, gebenden Lebensstil geführt hätte. Zudem wird ein überholtes Rollenklischee keineswegs dadurch aktuell, dass es für gesund erklärt wird. Kostenlose Klientenberatung in DeutschlandTel. 07633-980-9633 Lebenspartner Brasilien
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